Kings Island

Kings Island beheimatet insgesamt 15 verschiedene Achterbahnen. Das erste Mal hab ich 2008 den Park besucht. So konnte ich damals noch Son of Beast fahren, wenn auch ohne Looping. Danach war ich 2011 und 2014 nochmal dort und jetzt 2018 wieder. Jedes Mal gab es also eine neue Achterbahn zu fahren, so auch dieses Mal. Bei dem jetzigen Besuch bin ich nur noch die Sachen gefahren, die mir schon immer Spaß gemacht haben bzw. die, die ich gut in Erinnerung hatte. Leider stimmte meine Erinnerung nicht immer ganz mit der Realität überein. Früher war halt besser….aber da kannte man auch noch nicht so viele verschiedene Achterbahnen. Meine erste Achterbahn in Kings Island war damals Firehawk, meine 300. Zum Vergleich: Mystic Timbers war meine 1769. Achterbahn. Da liegen doch schon Welten dazwischen und natürlich auch 10 Jahre.
Durch den Cedar Fair Platinum Pass konnten wir schon 30 Minuten eher in den Park. Ausgewählte Achterbahnen haben dann schon offen, darunter auch Mystic Timbers, der Hauptgrund dieses Besuches. Schon in Cedar Point haben wir uns das Season Drinking gekauft. Damit kann man sich alle 15 Minuten ein Getränk holen. Zusätzlich haben wir uns am ersten Tag in Kings Island noch den Dining Plan dazu gekauft. Alle 90 Minuten essen und nichts mehr bezahlen. Normal sollte man den Pass pro Person kaufen, aber dann lohnt sich das ja gar nicht so. Soviel kann man auch gar nicht essen. Man bekommt zum Beispiel 2 Stück Pizza und 2 Breadsticks oder eine  Portion Chicken Nuggets mit Pommes. Beides haben wir zweimal gegessen und einmal noch „Three Ways“. Das waren Spaghetti mit einer Art Chilli Sauce und ganz viel Käse. Letzteres war nicht so meins. Wir hätten sogar noch einmal essen können, aber das haben wir dann ausgelassen.
Die Bilder sind von zwei Tagen Kings Island, wobei wir am zweiten Tag nur noch Mystic Timbers, Backlot Stunt Coaster und Banshee gefahren sind. Danach ging es kurz ins Coney Island und dann endlich nach Stricker’s Grove.

 

Mystic Timbers

Ich habe eine gute, butterweiche Fahrt erwartet, wie ich es von GCI gewohnt bin und das habe ich auch bekommen. Natürlich wollte ich auch unbedingt wissen, was denn jetzt im „Shed“ ist. Kings Island hat von Anfang an ein großes Geheimnis darum gemacht und es gab die wildesten Spekulationen. Eine Fallschiene wäre natürlich auch eine schöne Sache gewesen, aber ich fand das Ergebnis, das in Zusammenarbeit mit Holovis entsanden ist, sehr gut.  Insgesamt ist es eine richtig gute Bahn geworden, mit viel Airtime, Richtungswechseln und lustigen kleinen Hügeln hintereinander gegen Ende.

 

Firehawk

Eine weitere Bahn, die ich immer gern gefahren bin. Gerade jetzt, wo die Bahn ihre letzten Runden dreht ist es mir ein Anliegen noch etwas dazu zu schreiben. Ich fand schon immer Flying Coaster von Vekoma am besten. Dieses Gefühl, wenn man durch den  Looping fährt….herrlich. Ich weiß, dass ich mit dieser Meinung relativ alleine dastehe, aber ich finde es super. Wenn es heiß ist und man nicht viel getrunken hat, dann ist das Kribbeln umso intensiver. Das geht durch und durch. Bei meiner jetzigen Fahrt hatte ich dank des „all you can drink deals“ leider genügend getrunken und daher war mein Dehydrationslevel auch nicht so ausgeprägt. Kurzum: Dieses geile Gefühl kam nicht auf. Von meiner Erinnerung her war somit Nighthawk in Carowinds die bessere Bahn. Trotzdem war es nochmal schön damit gefahren zu sein. Als ich vom Abriss hörte, war ich froh darum, dass ich nochmal damit gefahren bin. Bei beiden Bahnen, wie auch bei Batwing in Six Flags Great America sitzt man in der Station noch aufrecht und zieht dort die schwere Bügelweste an. Dann wird man nach hinten in eine Liegeposition gekippt und fährt rückwärts aus der Station um eine Kurve und dann in den Lift. Anders als bei den Modellen von B&M kann man hier das Ende des Lifthills während der Fahrt nicht sehen. Die ersten paar Meter nach dem Lifthill fährt man ganz leicht nach unten, bevor sich der Zug um 180° dreht (lie-to-fly) und man mit Blick nach unten in die Tiefe rast. Ich fand es schon immer lustiger, wenn man die ganze erste Abfahrt einfach rückwärts fahren würde. Danach folgt ein horseshoe und ein fly to lie, der den Zug wieder um 180° dreht und somit in Rückenlage bringt. Es folgt eine Abfahrt bevor es rückwärts durch den Looping geht. Das ist mein Lieblingspart, da hier dieses Gefühl zustande kommt.  Danach wird der Zug wieder gedreht (lie-to-fly). Zum Schluss gibt es noch zwei Inline Twists bevor der Zug dann ein letztes Mal wieder zurück in Rückenlage (fly-to-lie) gedreht wird und man in der Bremse ankommt. Hier bekommt man wie bei der Liftfahrt wieder die volle Sonneneinstrahlung ab.

 

Flight of Fear

Direkt neben Firehawk liegt Flight of Fear. Die Bahn hatte ich jetzt nicht so schlecht in Erinnerung wie sie sich jetzt fuhr, aber nunja. Da reichte dann eben wieder eine Fahrt und beim nächsten Mal wird das einfach ausgelassen.

 

Vortex

Aus Prinzip ausgelassen habe ich diese werte Bahn. Ich persönlich hätte die lieber verschrottet und stattdessen Firehawk am Leben gelassen.

 

Banshee

Schon bei meiner ersten Fahrt 2014 war ich nicht wirklich begeistert. Ich erwarte von einer neuen B&M Bahn, dass sie sanft fährt und ohne Vibrationen. Das war hier leider nicht der Fall. Diese Meinung wollte ich dieses Jahr noch einmal überprüfen. Leider kam ich zu keinem besseren Ergebnis. Wir haben an unserem ersten Besuchstag noch Freunde getroffen und die fanden die Fahrt gut. Also habe ich Banshee einen Tag später nochmal eine Chance gegeben. Dieses Mal in der letzten Reihe, aber es änderte nichts. Wirklich intensiv ist die Fahrt auch nicht. Dieses berühmte Ziehen in den Füßen fehlte mir hier auch komplett.

 

Back Lot Stunt Coaster

Auch eine Achterbahn, die ich immer wieder gern gefahren bin und noch fahre. Abschusscoaster mag ich ja sowieso. Und dieses kleine Modell hat auch noch Feuereffekte und Lapbars 🙂

 

Beast

Bei Nacht auf jeden Fall richtig gut. Beast hat ordentlich Geschwindigkeit und ist mit 2243m die längste Holzachterbahn der Welt. Während der Fahrt wird man immer wieder abgebremst. Das ist ein bisschen nervig, aber sicher auch sinnvoll. Den ersten Teil finde ich besser als das, was nach dem zweiten Lift noch kommt. Der zweite Teil ist gefühlt schneller und intensiver, dafür kürzer.

 

Diamondback

Auf jeden Fall die bessere B&M Bahn hier im Park. Für Geschwindigkeitsfans ist das sicher eine gute Bahn, ich finde das Layout aber irgendwie langweilig und den Fahrtkomfort auch nicht überragend. Eine Besonderheit sind natürlich die versetzen Sitze und der Wassereffekt gegen Ende.

 

Great Pumpkin Coaster

Dieses Jahr habe ich mich einfach mal angestellt und gefragt, ob mir jemand sein Kind ausleiht, damit ich die Achterbahn fahren kann. Nach 5-10 Minuten durfte ich dann auch fahren…. . Spektakulär war es natürlich nicht, aber was macht man nicht alles für den Count.

 

Racer

An beiden Tagen gab es immer wieder Probleme und es fuhr zwischenzeitlich nur eine Spur. So war es auch bei unserer Fahrt. Da fehlt dann natürlich etwas, aber ansonsten war es soweit gut.

 

Adventure Express

Nachdem ich schon eine „Arrowschleuder“ ausgelassen habe, dachte ich mir, dass ich doch wenigstens die andere nochmal probieren kann. Sicherlich auch die bessere Bahn von den beiden. Wirklich gut war das allerdings auch nicht.

 

Woodstock Express

Für die Kleinen gibt es auch eine Holzachterbahn. Die kann natürlich nicht mit den anderen beiden mithalten, aber das erwartet ja auch niemand. Ich find die Fahrt ganz witzig.

 

 

Weitere Bilder inklusive Bilder vom Deck des Eiffel Tower

 

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