Osteria Ai Pioppi

Die Osteria Ai Pioppi ist das Paradies für alle Hobbyheimwerker. Der Besitzer Bruno hat in jahrelanger Arbeit alle Fahrgeschäfte selbst zusammen gebaut. Er hat sich das Biegen von Stahl aus einer Not heraus selbst beigebracht und so sehr Gefallen dran gefunden, dass er sich auch an größere Arbeiten herangetraut hat. Zuerst ging es nur um einen Stuhl, den er selbst gebaut hat. Jedes Jahr kommen neue Werke hinzu.
Die Osteria befindet sich mitten im Wald und ist daher als Spielplatz ideal. Die Bäume bieten viel Schatten und die Kinder können sich auf dem großen Gelände frei austoben. Eintritt muss man keinen bezahlen. Stattdessen sollte man einfach etwas essen und trinken. Hierfür muss man eine Nummer ziehen und danach die Speisekarte ausfüllen. Man beschriftet einfach auf einem Blatt die Anzahl der Speisen und Getränke, die man haben möchte. Wird dann die eigene Nummer angezeigt, geht man mit dem Blatt zur Kasse und bezahlt. Danach bekommt man Kärtchen, auf denen das jeweilige Essen oder Trinken drauf steht. Damit stellt man sich erneut an und erst dann bekommt man es ausgehändigt. Ein bisschen kompliziertes System und an einem sonnigen Sonntag, bei dem viele andere auch die Idee hatten, hier mit ihren Kindern den Tag zu verbringen, eine etwas länger dauernde Angelegenheit.
Bei Ankunft um 10:30Uhr war nur die Carrello della Gobba geöffnet. Nach dem Essen dann auch die zwei Bobs. Die vierte Achterbahn blieb bis zu unserer Abfahrt leider geschlossen und auch die neueste Achterbahn Catapulta befindet sich noch im Bau. Bei den drei Achterbahnen, die ich gefahren bin, muss man seinen Wagen selbst an den Start schieben. Es gibt immer ganz am Ende ein Rückhaltesystem. Dieses gibt einem genug Gelegenheit in den Wagen einzusteigen und den Bügel zu schließen oder bei den Bobs die Kette zu zumachen. Danach zieht man an einem Hebel, der die Bremse löst und die Fahrt beginnt. Carrello della Gobba bietet eine ordentliche Portion an Airtime und man weiß danach, dass der Bügel auf jeden Fall eine gute Idee war. Man rast den Berg hinunter über einen kleinen Hügel und die Auslaufstrecke hinauf und danach rückwärts wieder hinunter. Je nach Schwung kann man dann noch ein paarmal den Hügel überqueren. Wenn man ausgependelt ist, steigt man einfach aus und die nächste Person kann sich an den Start begeben. Hier macht man einfach nur eine Tür auf und kann die Anlage betreten. Bei den zwei Bobs ist die Sicherung etwas ausgeprägter. Beim roten Bob müssen erst alle Personen sich auf die Schleuse stellen (maximal 2 Erwachsene und 2 Kinder). Erst wenn diese hinaus gegangen sind, können die nächsten eintreten. Beim gelben Bob ist es anders herum. Erst 2-4 Personen hinein, dann wieder welche heraus. Bei den Bobs gibt es keinen extra Hügel, dafür aber eine Kurve, bevor es wieder nach oben geht. Auch die Bobs haben eine ordentliche Geschwindigkeit. Mir haben alle 3 Achterbahnen Spaß gemacht, aber die erste war die beste.

 

Carello della Gobba

 

Bob 

 

Pendolo

 

Catapulta

 

Ein paar weitere Attraktionen, aber das sind noch längst nicht alle. Ich hab nur nicht von jeder ein Foto gemacht. Es gab auch noch zwei Stahlrutschen, eine für Kinder und eine für Erwachsene. Bei der Kinderversion saß man auf einem Metallschlitten und fuhr eine Gerade bergab und am Ende in ein Netz aus Seilen und bei den Erwachsenen war es eine Metallplatte auf der man saß und das ganze war auch bedeutend schneller und steiler. Um eine komplette Übersicht über alle Attraktionen zu bekommen, würde ich euch vorschlagen, dass ihr einfach selbst ,mal hin fahrt. Es lohnt sich auf jeden Fall.

 

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