Australien

Anreise und Tag 1

Die Reise begann am Flughafen in Zürich.  Mit Swiss ging es in 12 Stunden nach Hong Kong und nach 3 Stunden Aufenthalt sollte es weiter nach Melbourne gehen. Schon in Zürich war der Flughafen kurze Zeit wegen Gewitter gesperrt. Das setzte sich auch in Hong Kong fort. Allerdings war das dort nicht die einzige Verzögerung. Beim Tanken wurde das Flugzeug beschädigt und es dauerte ca. 2 Stunden bis wir mit Cathay Pacific weiter fliegen konnten.  Die Zeit nutze ich um mir schon einmal einen Film anzusehen. Genügend Getränke gab es auch während der Wartezeit. Mit knapp über 3 Stunden Verspätung ging es dann endlich los. Das Essen bei Cathay Pacific hat mir hier besser geschmeckt als auf dem Swiss Flug, aber das ist ja bekanntlich Geschmacksache.

In Melbourne gibt es zwei Möglichkeiten,  um mit öffentlichen Verkehrsmitteln vom Flughafen in die Stadt zukommen. Entweder nimmt man den Skybus für 18$ oder die etwas längere, dafür günstigere Variante mit Bus, Zug und zu Fuß. Da wir ohnehin die Myki Card für den Transport in Melbourne benötigten, haben wir uns für die günstigere Variante entschieden. In Terminal 3 konnte man sich gleich rechts nach dem Eingang eine Myki Card am Automaten kaufen. Diese kostet 6$ plus das Guthaben, das man darauf laden möchte. Pro Tag gibt es ein Maximum, das auf der Karte abgezogen wird. Am Wochentag 8,20$ und am Wochenende 6$. Somit kann man soviel von A nach B fahren wie man will. Man hält einfach die Karte beim Einsteigen – und Aussteigen an das Lesegerät und fertig. Beim Aussteigen in der Tram muss man dies nicht tun, da die Fahrt pro Zone abgerechnet wird. Im Touristengebiet gibt es zudem eine Free Zone. Nur, wenn man aus dieser wieder heraus fährt, muss man die Karte scannen. Es kommen aber immer Durchsagen, wenn dies der Fall ist, also muss man sich hierüber keine Gedanken machen. Der erste Tag bestand darin, erst einmal das Gepäck ins Hotel zu bringen und danach die Stadt zu erkunden. Das einzig gute an der Verspätung war, dass das Zimmer schon bereit war. Also ging es erst einmal unter die Dusche. Eine Wohltat nach 27 Stunden von Flughafen zu Flughafen. Dann ging es in die Stadt zur St. Paul’s Cathedral und zum Shrine of Remembrance.

 

Tag 2

Der zweite Tag bestand aus Sightseeing und einem Abstecher in den Luna Park Melbourne. Zuerst stand die St. Patrick’s Cathedral auf dem Programm, dann die Rocks und danach das Emirates Stadium. Dann gab es erstmal Frühstück bei Krispy Kremes, bevor es weiter zum Luna Park ging. Auf der Homepage wurde man schon darauf hingewiesen, dass die Scenic Railway geschlossen ist. Da am nächsten Tag Vatertag war, hoffte ich, dass bis dahin die Achterbahn wieder fährt. Leider war das aber nicht so. In der Station war kein Zug zu sehen und in einem Zelt lagen Holzstücke und neben der Bahn stand ein Kran. Für mich sieh das so aus, als würde die annual maintenance etwas länger dauern.  So gab es heute nur den Silly Serpent. Als letzte Punkte wurden noch das Melbourne Star Observation Wheel und der Albert Park besucht. Von der Rennstrecke sah man allerdings kaum etwas. Man könnte durch die Boxengasse Laufen und erahnen, wie es wohl Am Rennwochenende aussehen würde, mehr aber auch nicht. Tribüne waren keine zu sehen. Danach ging es zurück ins Hotel, das Gepäck holen und dann zum Flughafen und weiter mit Virgin Australia nach Sydney.

 

Tag 3

Der Tag begann mit Sightseeing in Sydney. Auf dem Programm standen die Royal Botanical Gardens, das Opernhaus, die Harbour Bridge und der Luna Park. Diesen erreicht man gut mit der Fähre vom Hafen aus in der Nähe der zwei zuletzt genannten Sehenswürdigkeiten.  Die Fahrt kann man bequem mit der Opal Card machen. Ähnlich wie die Myki Card in Melbourne. Das Opernhaus war auf Grund einer Veranstaltung sogar offen, so dass man sich setzen könnte und das Schauspiel auf der Bühne betrachten. Irgendwie hatte ich mir die Bühne größer vorgestellt.

Zu einer Reise nach Sydney gehört natürlich auch ein Aufenthalt am Strand, genauer gesagt am Bondi Beach. Direkt nebenan gibt es zwei weitere Strände, die man zu Fuß erreichen kann. Entlang des Weges gibt es viel zu entdecken und viele schöne Fotomotive.

 

 

Tag 4

Heute ging die Reise zum Blue Mountains National Park, in welchem man noch die Überreste des Orphan Rocker findet. Die Achterbahn wurde nie wirklich eröffnet und außer den Kindern des Erbauers dürften wohl sehr wenige damit gefahren sein. Heute sieht man noch die verwahrlosten und zugewachsenen Schienenstücke., zum Teil fehlen sogar ein paar. Wieder in Stand setzen und doch noch eröffnen wird den Orphan Rocker wohl niemand.

Das ist aber sicher nicht der Grund für einen Besuch bei den Blue Mountains. Sondern vielmehr die „Three sisters“ (drei Berge nebeneinander), der Echo Point und einige Wasserfälle. Man kann wählen, ob und wieviel man wandern möchte. Es gibt 3 Transportsysteme, aber wenn man schon mal da ist, sollte man auch wandern. Wir entschieden uns den „Giant Stairway“ hinunter zu wandern und dann wieder hoch zu fahren. Anders herum ist es einfach zu anstrengend 😉 Man kann aber soviel hoch und runter bzw. hinüber und zurück fahren, wie man möchte.

 

Tag 5

Für heute waren nur die zwei Bahnen der Treetop Adventure und der Weiterflug nach Brisbane geplant. Allerdings waren wir viel zu früh mit unserem Programm fertig. Dann ging es halt noch in die Shopping Mall und danach zum Flughafen. Was anderes, was sehenswert und für uns interessant gewesen wäre, haben wir in der Umgebung leider nicht gefunden.

 

Tag 6

In Brisbane führte der erste Weg ins Warner Bros. Movie World. Da wollte ich schon immer mal hin, um mit Superman zu fahren. Eigentlich war danach noch Wet n Wild geplant, aber nachdem die Achterbahn nicht offen hatte, wurde daraus ein sehr kurzer Besuch.

 

Tag 7

Dreamworld und ein kurzer Abstecher nochmal ins Movie World.

 

Tag 8

Seaworld, SkyPoint Observation Deck und Strand

 

Tag 9 + 10

Ausruhen am Strand und Weiterflug am Abend nach Auckland mit Air New Zealand. Es folgten 3 Tage Neuseeeland und danach noch 3 Tage Shanghai, bevor es wieder zurück nach Hause ging.