Wiener Prater 2021

Am Abend ging es noch zum Wiener Prater, nachdem wir zuvor im Fantasiana und beim Eibl Jet waren. Ich müsste echt mal nachrechnen wie oft ich mittlerweile schon hier war. Seit meinem letzten Besuch im Jahr 2015 wurden zwei neue Achterbahnen eröffnet. Roller Ball und Gesengte Sau. Diese waren natürlich der Hauptgrund für unseren Besuch.

 

Roller Ball

Die mittlerweile dritte Anlage von Ride Engineers Switzerland. Der erste Roller Ball wurde im Parc Spirou eröffnet und dort befindet sich auch die schnellste Variante. Für den Schwaben Park musste die Fahrt weniger wild sein und auch im Prater wurde eine mildere Variante gewünscht. Die Wilde Hilde im Schwaben Park ist zudem auch weniger hoch (19m). Die anderen beiden haben eine Höhe von 28,5m.

 

Gesengte Sau

Nicht zu verwechseln mit der G’sengten Sau in Tripsdrill. Beides sind aber Gerstlauer Bobsled Coaster. Die Gesengte Sau im Prater ist länger, höher und schneller.
G’sengte Sau, Tripsdrill: 490m lang, 18m hoch, 46km/h
Gesengte Sau, Wiener Prater: 610m lang, 25m hoch, 60km/h
In Tripsdrill allerdings steht die erste Achterbahn, die jemals von Gerstlauer gebaut wurde. Eröffnet wurde sie 1998. Die technischen Voraussetzungen von damals sind also nicht vergleichbar zu heutigen Bahnen. Auch der Fahrtverlauf ist unterschiedlich. Die Bahn im Prater ist wesentlich kompakter gebaut. Was mich am meisten beeindruckt hat ist die für den Prater sehr unübliche große Thematisierung der Gesengten Sau. Neben Animatronics gibt es auch ein ausgefeiltes Lichtsystem. Wenn man das Gesamterlebnis betrachtet, dann ist das mit Abstand die beste Achterbahn im Prater.

 

Langsam hatten wir dann auch ziemlich Hunger und so suchten wir uns was zu essen. Was liegt in Wien da näher als Schnitzel? Gegessen haben wir im Gösser Eck. Im Bild zu sehen ist die Schnitzelplatte für 2 Personen. Bestehend aus je 2 Schweineschnitzel, Hühnerschnitzel, Cordon Bleu und Bauern Cordon Bleu (mit Zwiebeln), serviert mit Reis und Petersilerdäpfel. Letztere haben wir aber mit Erdäpfelsalat ausgetauscht. Gutes Bier gab es auch noch: Gösser Zwickl und Spezialbier. Als guter Esser und mit viel Hunger schafft man die Schnitzelplatte gerade so. Es war ziemlich lecker.

 

Nachfolgend noch weitere Bilder vom Prater. Diese entstanden auf dem Weg vom Parkhaus zum Roller Ball, von da zur Gesengten Sau, zum Gösser Eck und zurück zur Parkgarage. Es fehlt also einiges vom Pratergelände. Außer die beiden Achterbahnen sind wir dieses Mal nichts mehr gefahren. Weitere Bilder gibt es in einem früheren Bericht, den ihr hier ansehen könnt.

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